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Vitalpilze in der Tierheilkunde

Was macht die Wirkweise der Vitalpilze so besonders?

Als Tierheilpraktikerin und Mykotherapeutin konnte ich mich  während meiner 14-jährigen Tätigkeit bei der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. immer wieder von den verblüffenden Erfolgen mit der Vitalpilztherapie überzeugen. Meine Leidenschaft bezüglich der Pilze wuchs in dieser Zeit rasant.

Pilze gehören weder zum Pflanzen- noch zum Tierreich und haben sich durch äußerst intelligente Überlebensstrategien ihre Existenz auf unserer Erde gesichert. Sie machen bis zu 25 Prozent der Biomasse unserer Erde aus. Pilze wachsen unter den widrigsten Bedingungen, zerlegen unterirdisch organisches Material und zählen so zu natürlichen, resistenten und äußerst intelligenten Recyclern.

Sie verfügen über einzigartige Wirksubstanzen mit antiviralen, antibakteriellen und antifungalen Eigenschaften. Selbst in der Tumortherapie können Vitalpilze unterstützend eingesetzt werden.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin erkannte man schon vor vielen Jahrtausenden die wunderbare Heilkraft von Pilzen, die eingesetzt wurden, um Kranke gesund zu pflegen und Gesunde vor Krankheiten zu bewahren. Gerade wegen ihrer immunmodulierenden Wirksubstanzen haben sich die Vitalpilze in den letzten beiden Jahrzehnten auch in der Naturheilkunde der westlichen Medizin einen festen Platz erobert. Dank zahlreicher Studien- und Forschungsergebnisse, die auch belegen, dass es bei der Anwendung von Vitalpilzen nicht  zu schädlichen Nebenwirkungen kommen kann, zählt die Therapie mit Vitalpilzen  nicht länger zu den Außenseitermethoden der alternativen Medizin. Ich habe es mir unter anderem zu meiner persönlichen Aufgabe gemacht, interessierte Tierbesitzer unter Berücksichtigung neuester Erkenntnisse über die Möglichkeit der Vitalpilztherapie zu informieren.

Generelle Wirkungsweise von Vitalpilzen

Vitalpilze enthalten individuell spezifische Kombinationen von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, von Ballaststoffen, essenziellen Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffen mit hoher Bioaktivität. Einige der wertvollen Einzelsubstanzen sind sogar einzigartig in der Natur und haben antifungale, antibakterielle und antivirale Wirkmechanismen. Vitalpilze können die Sauerstoffversorgung und Fließeigenschaften des Blutes verbessern und wirken sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Sie schützen und stärken innere Organe wie Leber, Herz, Verdauungsorgane, Milz und Nieren. Sie regulieren sowohl das Immun- als auch das Hormonsystem und können das Wachstum von Tumoren hemmen.

Vitalpilze regulieren auf einzigartige Weise Organe, die aus ihrem funktionalen Gleichgewicht geraten sind, worin eine wichtige Ursache von Beschwerden und Krankheiten besteht. Pilze wirken somit harmonisierend und regulierend auf den gesamten Organismus von Mensch und Tier.

Ihre Petra Scharl

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