Intensivkurs Physiotherapie beim Hund-Part 2
Schulter, Zwerchfell und Becken gezielt untersuchen, verstehen und behandeln.
Was Sie mitnehmen
- Funktionelle Zusammenhänge zwischen Schulter, Zwerchfell und Becken verstehen
- Zentrale Strukturen systematisch untersuchen und beurteilen
- Anatomische, biomechanische und neurologische Zusammenhänge erkennen
- Geeignete physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten kennenlernen
- Untersuchungsschritte und Techniken praktisch am Hund nachvollziehen
- Erkenntnisse auf die eigene therapeutische Arbeit übertragen
Darum geht es im Kurs
- Schultergürtel und Schultergelenk
- Erste Rippe und ihre funktionelle Bedeutung
- Plexus brachialis
- Becken, Iliosakralgelenk und Sakrum
- Beckenschiefstand und Übergangswirbel
- Plexus lumbosacralis
- Musculus piriformis
- Zwerchfell und seine Bedeutung für Bewegung und Körperfunktion
- Verbindungen zwischen Anatomie, Biomechanik, Neurologie, Osteopathie und Physiotherapie
Ablauf
- Anatomische und biomechanische Betrachtung von Schultergürtel und Schultergelenk
- Untersuchung der Schulterregion und der ersten Rippe
- Einordnung des Plexus brachialis und möglicher Behandlungsansätze
- Funktionelle Untersuchung von Becken, Iliosakralgelenk und Sakrum
- Betrachtung von Beckenschiefstand und Übergangswirbeln
- Einordnung des Plexus lumbosacralis und des Musculus piriformis
- Untersuchung des Zwerchfells und seiner funktionellen Zusammenhänge
- Praktische Übungen und Behandlungsmöglichkeiten am Hund
- Gemeinsame Zusammenfassung und Klärung offener Fragen
Zielgruppe
- Für ausgebildete Fachpersonen aus Tiermedizin und Tiertherapie
- Für Teilnehmende, die ihre physiotherapeutischen Kenntnisse beim Hund vertiefen möchten
- Voraussetzung ist eine abgeschlossene tiermedizinische oder tiertherapeutische Ausbildung
- Anatomische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt
- Die vorherige Teilnahme an Part 1 ist nicht verpflichtend
Teilnahmegebühr
€435,00
inkl. MwSt.
Ihre Dozentin
Dr. med. vet. Mima Hohmann
Dr. med. vet. Mima Hohmann vermittelt die komplexen Zusammenhänge zwischen Anatomie, Biomechanik, Neurologie, Osteopathie und Physiotherapie anschaulich und praxisnah.
Im Intensivkurs verbindet sie fundierte theoretische Grundlagen mit der praktischen Untersuchung und Behandlung am Hund. Dabei steht nicht die isolierte Betrachtung einzelner Strukturen im Vordergrund, sondern ihr funktionelles Zusammenspiel innerhalb des Bewegungsapparates.
Dreh- und Angelpunkt der Bewegung
Mit dem Intensivkurs Physiotherapie beim Hund – Part 2 wird die bestehende Intensivkurs-Reihe fachlich vertieft. Im Mittelpunkt stehen Körperregionen, die für Bewegungsabläufe, Stabilität und das funktionelle Zusammenspiel des Bewegungsapparates eine zentrale Bedeutung haben: Schultergürtel und Schultergelenk, die erste Rippe, das Zwerchfell sowie Becken, Iliosakralgelenk und Sakrum.
Unter dem fachlichen Titel „Dreh- und Angelpunkt der Bewegung“ werden diese Regionen nicht isoliert betrachtet. Anatomie, Biomechanik, Neurologie, Osteopathie und Physiotherapie werden miteinander verbunden, um funktionelle Zusammenhänge verständlich und für die praktische Arbeit nutzbar zu machen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Schulter und ihrem umgebenden Gewebe. Behandelt werden die Untersuchung von Gelenken und Sehnen, funktionelle Tests zur Beurteilung der Schulterregion sowie die Bedeutung der ersten Rippe und des Plexus brachialis.
Im Bereich des Beckens beschäftigen Sie sich mit möglichen Ursachen und Auswirkungen von Bewegungseinschränkungen und Fehlstellungen. Dazu gehören unter anderem Beckenschiefstand, Übergangswirbel, das Iliosakralgelenk, das Sakrum, der Plexus lumbosacralis und der Musculus piriformis.
Auch das Zwerchfell wird als wichtiger Bestandteil funktioneller Zusammenhänge betrachtet. Neben seiner Bedeutung für die Atmung wird sein Zusammenspiel mit Körperstatik und Bewegung thematisiert.
Theoretische Inhalte werden mit praktischen Untersuchungsschritten und Behandlungsmöglichkeiten am Hund verbunden. So können die vermittelten Zusammenhänge direkt nachvollzogen, eingeordnet und auf die eigene therapeutische Arbeit übertragen werden.
Der Intensivkurs richtet sich an bereits ausgebildete Fachpersonen aus Tiermedizin und Tiertherapie. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene tiermedizinische oder tiertherapeutische Ausbildung. Anatomische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.
Die Teilnahme an Part 1 ist keine verpflichtende Voraussetzung. Beide Kurse ergänzen sich jedoch fachlich und ermöglichen eine weiterführende Auseinandersetzung mit den funktionellen Zusammenhängen des Bewegungsapparates beim Hund.
Der Kurs findet in Leipzig in der Pension Völkerschlacht 1813 statt.
Markkleeberger Straße 60 – 62
04416 Markkleeberg OT Wachau
Telefon: (034297) 45253
Fax: (034297) 16529
E-Mail: info@pension1813.de
Das Skript zum Kurs stellen wir dir ein paar Tage vor dem Live-Termin direkt im Kurs zur Verfügung. Du findest es im Downloadbereich.
Ja, die Verpflegung ist im Preis enthalten.
Für den Kurs stehen voraussichtlich maximal 12 aktive Teilnehmerplätze zur Verfügung. Dadurch bleibt ausreichend Zeit für praktische Übungen, individuelle Rückfragen und die persönliche Begleitung durch die Dozentin.
Am Freitag beschäftigen Sie sich zunächst mit Schultergürtel, Schultergelenk und der ersten Rippe. Anschließend werden der Plexus brachialis sowie die Untersuchung und Behandlung von Becken, Iliosakralgelenk und Sakrum behandelt.
Am Samstag stehen der Plexus lumbosacralis, der Musculus piriformis und das Zwerchfell im Mittelpunkt. Zum Abschluss werden die wichtigsten Inhalte zusammengefasst und offene Fragen gemeinsam geklärt.
Nach vollständiger Teilnahme am Präsenzkurs erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene tiermedizinische oder tiertherapeutische Ausbildung. Anatomische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.
Der Kurs ist als vertiefender Intensivkurs für bereits ausgebildete Fachpersonen konzipiert. Eine vorherige Teilnahme an Part 1 ist nicht verpflichtend.
